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Büste für HTL-Gründungsdirektor Oskar Dlabik

Am 28. August 1918 in Neudörfl geboren, wäre HTL Pinkafeld-Gründungsdirektor HR Oskar Dlabik heuer 100 Jahre alt geworden. Zu diesem Anlass luden Absolventen der ersten Jahre aus ganz Österreich, der Absolventenverband der Heizungs-, Klima- und Sanitärtechniker OÖ und Alt-Professoren der HTL Pinkafeld zu einem Festakt ins STEP Gästehaus. Höhepunkt des Festaktes am 5. Oktober 2018, bei dem u.a. Tochter Christine Steiner, LR Hans Peter Doskozil, Bgm. LAbg. Prof. Kurt Maczek, Dir. Wilfried Lercher und VHKS-Präsident Harald Wagner als Ehrengäste anwesend waren, bildete die Enthüllung einer Bronze-Büste des Schulgründers, die vom Salzburger Künstler Peter H. Wiener gestaltet wurde.

Gründungsdirektor der HTL Pinkafeld und Bildungspionier

Geboren wurde Hofrat Oskar Dlabik in Neudörfl. Der Nordburgenländer absolvierte nach der Volksschule das Gymnasium in Kalksburg und die TU Wien für Maschinenbau. Nach seinem Kriegsdienst im Zweiten Weltkrieg war er als Professor an der BULME Graz-Gösting tätig. Am 1. April 1967 wurde er zum ersten Direktor der HTL Pinkafeld bestellt und prägte die Entwicklung der größten Schule des Landes mehr als 16 Jahre sehr aktiv und engagiert mit.

Die HTL Pinkafeld war die erste Höhere technische Lehranstalt im Burgenland. Neben der Fachrichtung Elektrotechnik wurde – einzigartig und neu in ganz Österreich – eine weitere für Maschinenbau mit dem Ausbildungsschwerpunkt Heizung, Klima und Lüftung geführt. Es wurde von HR Dlabik nicht nur die Schule samt Lehrpersonal von Grund auf neu errichtet, auch der Bau eines Internates wurde umgesetzt.

Ziele beharrlich und mit viel Einsatz verfolgt

Wegbegleiter der ersten Stunde berichten: „Sein Ziel war es, die HTL Pinkafeld zu den besten Berufsbildenden Maturaschulen Österreichs zu machen. Er hat dieses Ziel beharrlich und mit sehr viel Einsatz verfolgt. Dir. Dlabik kannte keinen 12-Stundentag und war der Erste, der die Schule am Morgen betrat und der Letzte, der sie am Abend verlassen hat“.

Am 31.12.1983 ging Dlabik in den wohlverdienten Ruhestand. Im Ruhestand studierte Dlabik noch Theologie, wo er auch promovierte. Am 11. August 2010 verstarb der Bildungspionier in Graz.

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