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Lesestopp des „Autobus Ultima Speranza“ in Pinkafeld

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Österreich liest“ war kürzlich die junge österreichische Autorin Verena Mermer in der HTL Pinkafeld zu Gast. Mit ihrem neuen Roman „Autobus Ultima Speranza“ nahm sie die Zuhörerinnen und Zuhörer der HTL und der HLW Pinkafeld mit auf die Reise ihrer Figuren in einem Autobus zwischen Wien und Cluj (Rumänien).

Es sind Arbeitsmigranten, von denen Verena Mermer erzählt. Oft sind sie in illegalen Beschäftigungsverhältnissen, immer werden sie von ihren Arbeitgebern ausgebeutet - als Kindermädchen, im Schlachthof, als Pflegerin oder am Bau. Ihre Figuren werfen ein Schlaglicht auf Arbeitsbedingungen und Lebenswelten in den Zeiten der Globalisierung. Kurze Erinnerungsfragmente, Beobachtungen und Gedankensplitter verweben sich zu Ausschnitten aus vier Biografien, die die Autorin ihrem Publikum vortrug.

An die nachdenklich machenden Textausschnitte schloss eine Fragerunde an die Autorin über ihre Recherchen für ihr Buch, die gezeichneten Charaktere des Romans und ihren eigenen Arbeitsalltag.
Die Initiatorin der Lesung, OStR Edith Gasser, freute sich darüber, dass der ungewöhnliche Blick auf Schicksale von Arbeitskräften aus den Ländern, die noch immer gelegentlich unter „Osteuropa“ subsumiert werden, für die Zuhörenden interessant und einprägend war.

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