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HTL und STEP setzen auf Bio Klimaschutz

Foto: Eva-Maria Leeb (BVZ)

Foto: Eva-Maria Leeb (BVZ)

Klimaschutz wird in der HTL Pinkafeld und den STEP-Gästehäusern groß geschrieben. Dort beschäftigt man sich schon länger mit der Verminderung von Plastikverpackungen.

So gibt es im Schulbuffet Papier- statt Plastiksackerl, Holzrührstäbchen, biologisch abbaubare Speise- und Salatboxen, Kaffee- und Trinkbecher sowie Besteck und Trinkhalme aus Zuckerrohr. Zudem wurden 75 Prozent des Getränkesortiments auf Glasflaschen umgestellt. Auch die Bio-Offensive hat in der größten maturaführenden Schule des Landes bereits Einzug gehalten. Seit Jahren gibt es Fairtrade-Kaffee in den Automaten, es wird vermehrt mit biologischen Lebensmitteln gekocht, Biomilch und Bio-Milchprodukte werden ebenso angeboten, wie Bio-Säfte. Seit Kurzem hat 90 Prozent des angebotenen Gebäcks Bio-Qualität. Die Bäckerei Ringhofer aus Pinkafeld beliefert die Schule schon seit ihrem Bestehen und so gibt es das Bio-Gebäck von Bäckermeister Günter Ringhofer (die BVZ berichtete) nicht nur in seinen Geschäften, sondern auch in der HTL, den STEP-Gästehäusern und den Schulbuffets, die von STEP beliefert werden (Landesberufsschule, Fachhochschule, HLW, SOB, NMS und das Gymnasium Oberschützen). „Wir verbrauchen pro Jahr rund 100.000 Stück Semmeln, 100.000 Stück anderes Gebäck und jede Menge Brot“, erklärt Andrea Liebmann, Geschäftsführerin der STEP-Gästehäuser. HTL-Direktor Wilfried Lercher sieht seine Schule in einer Vorreiterrolle, aber sowohl er, als auch Andrea Liebmann weisen darauf hin, dass solche Maßnahmen auch einiges an Geld kosten. So bringt etwa die Umstellung auf Bio-Gebäck eine Preiserhöhung von bis zu 59 Prozent. Diese könne man nicht an die Schüler weitergeben. Hier würde man sich mehr finanzielle Unterstützung der öffentlichen Hand wünschen.

(Originalbeitrag von Eva-Maria Leeb in der BVZ Oberwart)