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Dem Wert des Lebens auf der Spur

42 Schülerinnen und Schüler des dritten Jahrgangs der Gebäudetechnik-Abteilung der HTL Pinkafeld haben Ende April im Rahmen einer zweitägigen Religionsexkursion die Gedenkstätten für die NS-Opfer in Mauthausen, Gusen und Hartheim sowie das Zisterzienserstift Schlierbach besucht. Lernen aus der Vergangenheit und Verantwortung für eine friedliche Zukunft zu entwickeln standen dabei im Fokus.

Mauthausen und Gusen Memorial

Auf den Tag genau 80 Jahre nachdem im NS-Konzentrationslager Mauthausen die letzten Menschen in der Gaskammer ermordet wurden hat die Gruppe aus zwei Klassen im Rahmen von Führungen beide Orte besucht. Anhand einiger Lebensgeschichten von Opfern und Tätern sowie den baulichen Relikten und Fotos aus den Jahren von 1938 bis 1945 konnten sich die Jugendlichen selbst ein Bild vom unterschiedlichen Umgang mit der Geschichte machen.

Hartheim und Schlierbach

Die ehemalige Euthanasie-Anstalt Hartheim, in der rund 30.000 Menschen ermordet wurden, ist heute ein Lern- und Gedenkort. Die Schülerinnen und Schüler gingen dort der Frage nach dem Wert des Lebens, so der Titel der gleichnamigen Dauerausstellung, nach. Dabei beschäftigten sie sich im Rahmen des Vermittlungsprogramms "Der optimierte Mensch" mit technischen Entwicklungen in Vergangenheit und Gegenwart. Als letzten Programmpunkt der Schulveranstaltung besichtigten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Stift Schlierbach. Dabei beeindruckten nicht nur Kirche, Bernardisaal und Bibliothek, sondern auch die Glaswerkstätte und vor allem die Käseverkostung aus der klostereigenen Molkerei.

„Zu verstehen, wozu Menschen im Negativen wie im Positiven in der Lage sind, etwas zu zerstören oder etwas aufzubauen“, sei Ziel dieser Exkursion resümierte einer der Begleitlehrer.

Weitere Infos erhalten Sie gerne von Herrn Prof. MMag. Andreas Weinhoffer / andreas.weinhoffer@htlpinkafeld.at

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