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Know-how für maßgeschneiderte Stahlbau-Lösungen

Mitte Juni besuchten die Schüler der zweiten Fachschulklassen Maschinenbau und Bautechnik den Betrieb Unger Steel Group in Oberwart.  Der Lehrausgang sollte den Schülern einen realistischen Eindruck davon vermitteln, welche organisatorischen Abläufe für Planung, Produktion, Fertigung und Logistik eines Projekts in einem Unternehmen dieser Größenordnung notwendig sind.

Der informative Teil startete mit einer Darlegung der Firmengeschichte. Unger Stahlbau blickt auf eine über 70-jährige Familientradition zurück und hat sich im Laufe der Jahre zu einem international tätigen Betrieb mit Produktionswerken in Deutschland und den Vereinigten Arabischen Emiraten entwickelt. Neben der Präsentation zahlreicher beeindruckender Projekte im In- und Ausland wurde auch die Bedeutung des Unternehmens als regionaler Arbeitgeber hervorgehoben.

Anschließend wurde der Ablauf der Planung eines Stahlbauprojekts vorgestellt. Die Schüler erfuhren, wie aus einer ersten Idee Schritt für Schritt ein präziser Plan entsteht und wie Bauteile digital konstruiert, angepasst und für die Produktion vorbereitet werden. Im Zentrum dieses Prozesses steht dabei das digitale Tool BIM, das als intelligentes 3D-Modell alle relevanten Bauwerksdaten zentral erfasst und die Zusammenarbeit aller Beteiligten optimiert

Der spannende Höhepunkt war schließlich die Führung durch die Produktionshallen.

Dort konnten die Jugendlichen beobachten, wie aus Rohstahl fertige, beschichtete Bauteile entstehen und wie die dafür notwendigen Arbeitsschritte präzise ineinandergreifen müssen.

 

Die Lehrkräfte Prof. Leonhard Schmid und Prof. Evelin Weber-Kröpfl bedanken sich herzlich bei Unger Stahlbau für die Informationen und praxisnahen Einblicke.

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