Kürzlich wurde die Gebäudetechnik-Diplomarbeit „Energetische Betrachtung eines Einfamilienhauses in Fürstenfeld“ der Maturanten Timo Pelzmann, Noah Hütter und Johannes Strobl an den Bauherren des Hauses Hermann Hütter und seine Familie übergeben.Ziel der von Prof. Judith Fenz betreuten Diplomarbeit war es ein umweltfreundliches und wirtschaftliches Heizungskonzept zu planen. Neben dem Heizungssystem mussten auch die rechtlichen Rahmenbedingungen für die spätere Ausführung des Projektes erarbeitet werden.
Die bestehende Wärmequelle des Einfamilienhauses wird mit einem fossilen Energieträger befeuert. Um das Haus für die bevorstehenden Jahrzehnte „klimafit“ zu machen, wurden diverse Heizsysteme, welche sich erneuerbare Energieträger zu Nutze machen, aufgezeigt und verglichen. Weil die Anforderungen an die Behaglichkeit innerhalb eines Gebäudes immer weiter steigen, wurde von der Gruppe eine Behaglichkeitsbewertung durchgeführt. Anhand der Ergebnisse konnte feststellt werden, dass die CO2-Konzentration in den Räumen zu hoch ist. Darum wurden auch die Wirtschaftlichkeit und die Vorteile einer kontrollierten Wohnraumlüftung in die Planung miteinbezogen.
Die Diplomarbeit soll Anregungen für die technische Sanierung sonstiger Wohngebäude schaffen. Der Bauherr Hermann Hütter wird sich schon bald an die Umsetzung des Projektes machen. Die Familie Hütter bedankte sich bei den Maturanten für die gelungene Ausarbeitung und wünscht ihnen für die bevorstehende Reifeprüfung alles Gute.

