Ende September nutzten die beiden dritten Jahrgänge der Abteilungen Informatik und Informationstechnologie zusammen mit ihren Begleitlehrer*innen Andreas Laky, Sophie Quaritsch und David Zach die Möglichkeit, Villach und eines der modernsten Technologieunternehmen Österreichs zu besuchen. Die zweitägige Exkursion verband kulturelle Einblicke mit hochaktueller Industrie- und IT-Security-Praxis.
Villacher Brautradition
Am ersten Tag stand nach der Anreise die Besichtigung der Villacher Stadtbrauerei auf dem Programm. Die erst seit 2026 für die Öffentlichkeit zugängliche Brauerei bot den Schülerinnen und Schülern Einblicke in die lange Villacher Brautradition, aktuelle Umstellungen im Betrieb und neue Spezialsorten, die vor Ort gebraut werden.
Infineon: Hochtechnologie aus Kärnten
Nach einer Übernachtung im Herzen Villachs führte der Weg am nächsten Tag zum Villacher Standort des Infineon-Konzerns. Infineon fertigt an diesem Standort verschiedenste Silizium, Gallium-Nitrid und Silizium-Karbid-Wafer her. Infineon Villach fungiert außerdem als weltweites Kompetenzzentrum für die Entwicklung von Leistungshalbleitern und konnte somit als erstes Unternehmen 300-Millimeter-Dünnwafer herstellen.
In mehreren Vorträgen, Führungen und Schauräumen erhielten die Schülerinnen und Schüler Einblicke in den Reinraum-Fertigungsprozess und erfuhren, wie viel Aufwand die Bereitstellung der notwendigen Ressourcen (Luft, Strom, Gase, etc.) für diese Prozesse ist.
Cybersecurity aus der Praxis
Ein Highlight des Firmenbesuchs war der Vortrag eines Cybersecurity-Experten, der Einblicke in die Arbeitsweise des IT-Security-Teams gab und über Security-Incidents der vergangenen Jahre „aus dem Nähkästchen“ plauderte.


